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Geschrieben von: Dennis Rukes
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Dienstag, den 09. März 2010 um 11:59 Uhr |
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Heute sollten die Schuhe das erste Mal „brennen“ und es wurde Vollgas gegeben. Doppeletappe stand heute auf dem Programm und der Tourenneuling wurde auf die erste harte Probe gestellt.
Nach einem kleinen Frühstück begaben wir uns früh auf den Weg. Wie auch den gesamten Rest der Tour begrüßte uns auch heute wieder stahlblauer Himmel und strahlender Sonnenschein. In punkto Wetter hatten wir echtes Glück. Besonders am heutigen Tag war das erfreulich, da die Etappe eine wunderschöne Landschaft versprach. Also haben wir uns zügig auf den Weg zur Nürnberger Hütte gemacht. Da wir ja 2 Etappen auf dem Zettel hatten, wählten wir den kürzeren Weg über das Niederl (2.627 Meter). Es muss eingeräumt werden, dass dieser Punkt schon etwas anspruchsvoller ist als der grosse Trögler. Besonders bei Nässe ist hier Vorsicht geboten. Entschädigt wird man auf dem Niederl mit einer schönen Bank am Grat, welche zur Brotzeit einlädt. Runter zur Hütte macht man dann noch mit einigen Drahtseilen Bekanntschaft, die aber relativ unspektakulär zu meistern sind. Als Schmankerl haben wir dann kurz vor der Hütte noch einen Crack getroffen, welcher mit 2 Neulingen unterwegs war, was ihn stark nervte. Er wollte an diesem Tag noch weiter bis zur Innnsbrucker Hütte (!!!). Dieses Vorhaben hat er allerdings ganz schnell verworfen und und in Erinnerungen geschwelgt, bei denen er seinen mitlaufenden Hund per Huckepack über schwierige Stellen manövriert hat. Uns persönlich reicht bereits der Rucksack, der einem im Übrigen auch nicht vor Aufregung in den Rücken urinieren kann.
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Dennis am Niederl - eine nicht zu unterschätzende Stelle
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An der Hütte haben wir uns ein leckers Süppchen gegönnt und nach und nach sind die weiteren Wanderer eingetroffen. Nach anfänglichen missgünstigen Blicken (Wer sind wohl die 2 Bekloppten mit den Walkingstöcken vom Aldi) kam langsam Achtung bei den anderen Wanderern auf. Bis zum Ende der Tour sollten wir das Maß aller Dinge am Berg werden. Die neue Bergbahn soll angeblich nach uns benannt werden.
Nach der Pause also weiter zur Bremer Hütte. Diese Etappe ist sicherlich die mit Abstand schönste Wegstrecke der Tour. Grüne Wiesen, wunderschöne Seen, Gletscher, Schneeberührung etc. etc.! Aber genug Landschaftsgelaber, es geht hier schließlich um „Schpocht“ (für Nichtrheinländer: Sport). An den Sonnenbadenden ziehen wir locker vorbei und machen uns als erste an den Anstieg zum Zollhaus. Von oben kurz den schönen Blick genossen, geht es weiter zur Bremer Hütte. Vorsicht ist geboten, da sich bei einem Teilnehmer der Tour wieder Shakin Knee meldet. Wir kommen aber unbeschadet an der Hütte an und man muss einräumen, dass mein Brüderchen heute eine Top Leistung abgerufen hat.
Der Ablauf an der Hütte ist wie immer. Zimmer bezogen, Essen geordert und ein wenig in der Gegend rumgelaufen. Hervorzuheben ist die sehr nette Bedienung der Hütte, welche sich wacker gegen die vollkommen besoffene Fussballgruppe gewehrt hat, welche sich irgendwie auf die Hütte verirrt hatte. Schön, dass die Jungs in einem Lager direkt unter uns untergebracht waren.
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Christian meistert das Niederl |
Tagesverlauf: Start an der Sulzenau Hütte – Aufstieg auf das Niederl – Übergang zur Nürnberger Hütte – Mittagsjause – Weiter auf dem Normalweg zur Bremer Hütte
Reine Gehzeit: ca. 7 Stunden
Gefahrenstellen: Beim Aufstieg auf das Niederl muss vor und nach dem Gipfel mit einer etwas anspruchsvolleren Kletterpassage gerechnet werden. Auf manchen Foren wird die Meinung vertreten, dass der Weg über die Mairspitze einfacher sein soll
Eignung des Normalwegs für Kinder: Man sollte den Weg mit Kinder in 2 Teiletappen machen. Aufzupassen ist unbedingt beim Niederl und ggf. die Route über die Mairspitze zu bevorzugen.
Voraussetzung für den Normalweg: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition
Höhenmeter:
Unsere Meinung über die Schwierigkeit des Normalwegs:
Sulzenau – Nürnberger Hütte:   
Nürnberger Hütte – Bremer Hütte:   
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