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….heute heißt die Devise „der frühe Vogel fängt den Wurm“. Es ist nach ca. 30 Minuten Warmgehen der höchste Punkte des Höhenwegs zu meistern, der Grabagrubennieder mit einer Höhe von 2880 Meter. Zurecht wird dieser als Schlüsselstelle des Rundwegs bezeichnet. Hier sollte man unbedingt versuchen, als einer der ersten den Anstieg zu erreichen, da die Gefahr des Steinschlags hier doch beträchtlich ist. Unerfahrene oder achtlose Wanderer können einem den Aufstieg hier sehr schwer machen. Insgesamt gesehen ist einzuräumen, dass der Aufstieg zur Schlüsselstelle in der Tat etwas für Geübte ist. Insbesondere bei Nässe kann der Punkt sehr heikel werden. Aber auch bei bester Witterung ist bei dem Anstieg äußerste Konzentration und Vorsicht geboten. Bezüglich der Route ist das auf der Hütte hinterlegte Merkblatt hilfreich. Sollte man unsicher sein oder das Wetter nicht optimal, ist sicherlich ein Abstieg von der Hütte die bessere Alternative.
Ist der Anstieg dann gemeistert, hat man laut Meinung des Tourenleisters den schönsten Weg des gesamten Höhenwegs vor sich, die herrlichen Stubaier Gletscherberge stets vor sich und Ruderhof-, Schwarzenberg-, Hölltal- und Mutterberger Seespitze zur Rechten. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Länge des Weges , welcher sich wirklich enorm zieht.
Auf dieser Etappe ließen dann die Kräfte des Tourenneulings nach und er wurde ein wenig pampig. Nach einer kurzen Diskussion, wer denn nun als erster die 3000er Marke geknackt hat, meinte der junge Mann, eine Meuterei anzetteln zu können. Da hat der Tourenleiter im Mal kurz gezeigt wie es aussieht wenn er sich nicht zurückhält und sich kurzerhand einen Vorsprung von einer dreiviertel Stunde herausgelaufen. Wutentbrannt traf der stellvertretende Tourenleiter dann später am See ein, wo er sich lautstark über diese Vorgehensweise beschwerte. Laut seiner Aussage hat er mit dem Tode gerungen. Nach einem kurzen Faustkampf war die Sache dann allerdings schnell wieder geklärt.
Kurz vor der Dresdner Hütte sind wir dann abgestiegen und mit dem Bus nach Neustift gefahren, wo uns das Basislager und ein gemütliches Bett in einer Pension erwartete. Am Abend haben wir uns dann so richtig die Bäuche vollgeschlagen und am nächsten Tag ging es ab nach Hause. Eine mehr als gelungene Tour hatte (nicht zuletzt wegen dem extrem guten Wetter) ihren Abschluss gefunden.
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Kartenstudie 
Da war sie endlich
"Die Schlüsselstelle"
gefühlte 2 Stunden Vorsprung
 Ende einer tollen Tour
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