|
….heute war es nun soweit, es sollten Helden geboren werden. Als Aufwärmprogramm stand der Übergang zur Neuen Regensburger Hütte auf dem Programm. Es ging früh am Morgen zügig los, da der Terminplan voll war. Von der Strecke her ist dieser Abschnitt der Tour wohl der kürzeste und auch leichteste Übergang. Auf dem gesamten Stubaier Höhenweg ist dies der einzige Abschnitt, welcher mit dem Schwierigkeitsgrad „rot“ markiert ist (der Rest des Weges hat die höchste Stufe „schwarz“). Dennoch kommt man auch auf diesem Weg nicht um Seilversicherungen und steile Aufstiege herum. Nach anfänglichem „Geplänkel“ geht es dann recht zügig steil rauf zum Schrimmennieder. Die erste Steilstufe nennt sich das unnütze Grübel und von da aus gelangt man auf einen ausgeprägten Rücken. Nach der Platzengrube kommen dann zahlreiche Serpentinen, bei denen man schnell Höhenmeter macht. Sobald der Schrimmennieder geknackt ist, gleicht der Rest bis zur Hütte einem Spaziergang. Unterwegs haben wir noch den …… mitgenommen. Sind nur 20 Minuten zusätzlich, aber der Gipfel eignet sich vortrefflich für eine Brotzeit. Weit vor dem Rest des Feldes erreichen wir also die Hütte, welche für uns zum Favoriten der Tour gehört. Wir checken ein, beziehen unser Lager und nehmen eine Erfrischung ein.
….heute war es nun soweit, es sollten Helden geboren werden. Als Aufwärmprogramm stand der Übergang zur Neuen Regensburger Hütte an. Es ging früh am Morgen zügig los, da der Terminplan voll war. Von der Strecke her ist dieser Abschnitt der Tour wohl der kürzeste und auch leichteste Übergang. Auf dem gesamten Stubaier Höhenweg ist dies der einzige Abschnitt, welcher mit dem Schwierigkeitsgrad „rot“ markiert ist (der Rest des Weges hat die höchste Stufe „schwarz“). Dennoch kommt man auch auf diesem Weg nicht um Seilversicherungen und steile Aufstiege herum. Nach anfänglichem „Geplänkel“ geht es dann recht zügig steil rauf zum Schrimmennieder. Die erste Steilstufe nennt sich das unnütze Grübel und von da aus gelangt man auf einen ausgeprägten Rücken. Nach der Platzengrube kommen dann zahlreiche Serpentinen, bei denen man schnell Höhenmeter macht. Sobald der Schrimmennieder geknackt ist, gleicht der Rest bis zur Hütte einem Spaziergang.
Unterwegs haben wir noch das Basslerjoch (2.830 Meter) mitgenommen. Sind nur 20 Minuten zusätzlich, aber der Gipfel eignet sich vortrefflich für eine Brotzeit. Weit vor dem Rest des Feldes erreichen wir also die Hütte, welche für uns zum Favoriten der Tour gehört. Wir checken ein, beziehen unser Lager und nehmen eine Erfrischung ein. Nach und nach kehrt der Rest ein, der sich auf dem herrlichen Sonnenplateau breit macht.
Ob wir dies auch getan haben. Neeeeiiin, weit gefehlt. Nach kurzer Verschnaufpause wurde ein Tagesrucksack gepackt, vom Tourenleiter geschultert und ab ging es auf unseren ersten 3000er. Die Kreuzspitze (3.084 Meter) sollte heute noch von uns geknackt werden. Unter großem Raunen und frenetischem Jubel der anderen Wanderer machen wir uns also gegen Mittag auf den Weg zum Gipfel. Nach ca. 1,5 Stunden sehen wir schemenhaft den Gipfel, wir, Pioniere des Bergsports. Und dann taucht es auf am Firmament. Was ist es? Auch uns hat der Atem gestockt lieber Leser. Es kam näher und näher. Tatsächlich, es war eine Frau! Und von Minute zu Minute wurde sie älter. Letztlich vor uns stand dann eine ca. 1 Millionen Jahre alte Oma, die bereits am frühen Morgen gestartet war. Schnell war man im Gespräch und wir haben erfahren, dass sie eigentlich nicht fit ist und sich bis unter die Hutkrempe mit Schmerzmitteln vollgepumpt hat. Coole Sau denken wir. Wir bewundern die alte Dame, müssen aber weiter. Wir gewinnen an Höhe und man muss sich eingestehen, dass die Marke um 3.000 Meter schon ein anderes Kaliber ist. Es wird zu einer ernsthaften Kraxelei und es ist höchste Konzentration angesagt. Wir möchten hier den Spass kurz beiseite schieben und nochmals verdeutlichen, dass der Bergsport eine erstzunehmende Angelegenheit ist, die zu jedem Zeitpunkt höchste Konzentration erfordert. Aber wir erreichen den Gipfel und feiern uns ausgiebig selbst. Es ist ein ziemlich gutes Gefühl so hoch über Allem zu schweben.
Nach einer Brotzeit machen wir uns an den Abstieg. Dies geht recht zügig und schnell kommen wir wieder an die Hütte an. Wir sind ausgepowert und freuen uns auf unser schönes Zweibettzimmer. Aber da haben wir im wahrsten Sinne des Wortes die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Dieser offenbarte uns eine Überbelegung der Hütte. Wir hätten einen Gast in unserem 2,5 qm großen Zimmer. Wir ahnten was passieren würde, wollten es uns aber noch nicht eingestehen. Aber da war sie dann, die kranke Oma. Welch göttliche Fügung. Sie entschuldigte sich bereits vorab für die Krankheit und die damit verbundenen Hustenattacken. Na schönen Dank. Und sie hatte nicht zuviel versprochen. Wir hatten Angst, dass sie uns in der Nacht unter den Händen wegsterben würde. Das sie noch lebte entnahmen wir nicht nur dem Schnarchen. Nein, nahezu jedes Husten wurde mit einem gewaltigen Donnerwetter aus Ihrem Allerwertesten begleitet, so dass die Nacht wirklich kein Leckerbissen war.
|
 Heute wurden Helden geboren
 Brotzeit im Freien (Am Basslerjoch)
 Am Basslerjoch  unser erster 3000der
 Ein harter Tag
 Traumhafte Idylle |