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Geschrieben von: Dennis Rukes
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Dienstag, den 09. März 2010 um 12:00 Uhr |
….nach dem anstrengenden gestrigen Tag sollten wir auch heute wieder voll gefordert werden. Sofern man den Höhenweg Etappe für Etappe geht und keine Gipfel oder Doppeletappen einstreut, ist dieser Wegabschnitt sicherlich der anstrengendste auf der gesamten Tour. Ja nach Kondition können hier bis zu 10 Stunden eingeplant werden. Am Abend auf der Innsbrucker Hütte haben die Wanderer aus entgegengesetzter Richtung teilweise erst gegen 19:00 Uhr die Hütte erreicht und das bei bester Witterung. Bei guter Kondition ist der Weg in 6 Stunden zu schaffen. Zu beachten ist, dass es wirklich ein stetiges Auf und Ab ist. Trauljöchl (höchster Punkt), Wasenwand, Pramarspitze und Steinmännchen müssen bewältigt werden und stets denkt man, dass man hinter der nächsten Biegung sicherlich die Hütte sieht. Weit gefehlt können wir da nur anmerken. Bedenklich ist die Etappe für viele Wanderer sicherlich aufgrund der zahlreichen Gedenktafeln für verunglückte Wanderer. Es ist allerdings zu sagen, dass die entsprechenden Stellen auch nicht anspruchsvoller oder gefährlicher sind als der Rest des Höhenweges. Es sind eben seilversicherte Stellen, an denen höchste Konzentration geboten ist. Man sollte sich aber keinesfalls verunsichern lassen. Während des ganzen Weges wurden wir von Wanderern aus der entgegen gesetzten Richtung gefragt, wie weit es denn noch sei. Alle hatten noch mindestens 3 Stunden reine Gehzeit vor sich. Der Höhepunkt war eine Wandergruppe mit Kindern, die noch ca. 4 Stunden vor sich hatte. Die Hälfte der Gruppe war bereits am Nörgeln und ständig am Fragen, wann man denn endlich da sei. Da haben wir uns doch gedacht "na herzlichen Glückwunsch". War bestimmt noch interessant für den Leiter der Gruppe. Insgesamt gesehen hat es sich trotz der großen Anstrengung um einen recht unspektakulären Tag gehandelt. Wir waren leider nicht schnell genug um noch den Habicht mitzunehmen. Für dessen Besteigung sollte man dann doch einen Extratag einplanen. Bei zügiger Gehweise kann auch noch der Abstieg in Angriff genommen werden. In ca. 2 Stunden ist man im Tal. Eine Übernachtung auf der Innsbrucker Hütte ist allerdings allemal lohnenswert. Hier geht es zur Galerie
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 Dennis am Klettersteig
 Zwischen Bremer und Innsbrucker
 Ankunft Innsbrucker Hütte |
Tagesverlauf: Start an der Bremer Hütte – Unter Nutzung des Normalwegs Übergang zur Innsbrucker Hütte
Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden
Gefahrenstellen: Es ist hier keine Passage hervorzuheben. Aber während des ganzen Weges kommt es immer wieder zu Kletterpassagen, welche nicht zu unterschätzen sind. Die Gedenktafeln am Wegesrand mahnen zur Vorsicht.
Eignung des Normalwegs für Kinder: Sollte machbar sein, allerdings nur mit einer wirklich sehr guten Kondition
Voraussetzung für den Normalweg: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, sehr gute Kondition
Höhenmeter:
Unsere Meinung über die Schwierigkeit des Normalwegs:    
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